Maqlube – Umgekipptes mit Joghurtsoße (arabisches Gericht)

Heute gibt es ein typisch arabisches Gericht, um das ich mich bisher immer erfolgreich gedrückt habe. Früher gelang es mir eher mäßig und alles brannte schnell an. Aber diesmal hat es geklappt. Der Bann ist gebrochen ;-).

Maqlube bedeutet soviel wie „Umgekipptes“ und wird meist mit Hähnchenfleisch zubereitet. Ich hatte keine Hähnchenteile zu Hause, habe daher einfach Hähnchenbrustfilet benutzt. Deshalb entspricht meine Zubereitung auch nicht 1 zu 1 dem Originalrezept.

Man kann das Gericht dann mit ganz normalem Joghurt essen oder eine Joghurtsoße kochen. Ich liebe Joghurtsoße und habe dazu das Grundrezept von Mansif benutzt. Auch das ist ein typisch arabisches Gericht.

Zutaten mit Hähnchenteilen: 1/2 Bund Suppengrün, 1/2 Hähnchen oder einzelne Teile, 1/2 Blumenkohl, 4 Kartoffeln, 1 Aubergine, 3 Tassen Reis (z.B. Basmati), Salz, Pfeffer, Öl, 1/2 Tl Kurkuma, 1 Messerspitze Kümmel, 1 Messerspitze Muskat, 1 Messerspitze Koriander, 1 Messerspitze Kardamom, 2 El Butter, 6 Tassen Brühe, Pinienkerne

Zutaten mit Hähnchenbrustfilet: 1 Hähnchenbrustfilet, 1/2 Blumenkohl, 4 Kartoffeln, 1 Aubergine, 3 Tassen Reis (z.B. Basmati), Salz, Pfeffer, Öl, 1/2 Tl Kurkuma, 1 Messerspitze Kümmel, 1 Messerspitze Muskat, 1 Messerspitze Koriander, 1 Messerspitze Kardamom, 2 El Butter, 6 Tassen Hühnerbrühe, Pinienkerne

Zutaten für Soße: 1 kleine Zwiebel, 250 g Joghurt, 1 El Öl, 100 ml Brühe, Salz, Pfeffer, 1 Messespitze Zimt, 1 Messespitze Kurkuma, 1 Eiweiß, 2 Tl Stärke

Zuerst wird die Soße vorbereitet. Dazu wird Joghurt in einen Topf gegeben und bei mittlerer Hitze aufgekocht. Ganz wichtig ist das ständige Umrühren. Eiweiß und Stärke dazugeben und mit Gewürzen abschmecken. Nun 1 El Öl und die Hälfte der Brühe unterrühren und die Zwiebel als Ganzes in die Soße legen. Sollte die Zwiebel recht groß sein, kann sie auch geteilt werden. Nun darf alles zugedeckt auf kleiner Flamme köcheln, bis das andere Essen fertig ist. Zwischendrin immer rühren.

Für da Maqlube sind viele kleine Arbeitsschritte notwendig, also ruhig etwas mehr Zeit einplanen.

Den Reis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser übergießen. Dieser darf nun weichen, bis er benötigt wird.

Zubereitung mit Hähnchenteilen: Suppengrün würfeln und zusammen mit dem Hähnchen, Salz, Kardamom, Pfeffer und 1 Liter Wasser 30-40 Minuten kochen. Anschließend Fleisch in einzelne Stücke zerrupfen. Man kann es auch würfeln oder anders zerteilen, das bleibt jedem selbst überlassen. Suppengrün aus der Brühe nehmen, restliche Brühe zur Weiterverarbeitung zur Seite stellen.

Zubereitung mit Hähnchenbrustfilet: Fleisch von beiden Seiten scharf anbraten, dann 3 Minuten bei mittlerer Hitze garen. Das Fleisch muss nicht durchgebraten sein, da es anschließend noch im Topf Zeit dazu bekommt. Auch hier wieder Fleisch in Stücke rupfen.

Alle anschließenden Schritte gelten für beide Zubereitungsformen.

In der selben Pfanne können die Auberginen gebraten werden. Ich schneide dazu immer die Hälfte in Scheiben und den Rest in Streifen. Die Streifen lege ich dann nach dem Stürzen der Maqlube über das Gericht.

Wichtig ist die Zugabe von relativ viel Öl beim Braten. Auberginen saugen es auf wie ein Schwamm. Gebraten wird, bis sie braun sind. Je nach Geschmack dürfen sie knusprig oder auch weich sein.

Auch die Auberginen werden zur Seite gestellt und der Blumenkohl, in Scheiben oder Stücke geschnitten, in die Pfanne gegeben. Ist alles schön angebraten, wird der Kohl zur Seite gestellt.

Wer es weniger fettig mag, legt Auberginen und Blumenkohl auf Küchentücher oder tut alles in ein Sieb. So ist es nicht ganz so ölig.

Nun beginnt das Schichten der einzelnen Zutaten. Dazu wird ein wenig Butter geschmolzen und durch ein Sieb gegeben. Die gesiebte Butter kommt in einen höheren, eher schmaleren Topf. Es soll nur leicht der Boden bedeckt sein. Nun kommt als Grundschicht das Fleisch in den Topf.

Darauf kommen die Auberginenscheiben und die erste Schicht Reis.

Nun darf gewürzt werden. Dann kommt der Blumenkohl dazu, Kartoffelscheiben und der restliche Reis. Ich hatte die Kartoffeln vergessen, daher liegen sie oben auf. ;-)

Nun fehlt nur noch die Brühe. Diese wird einfach oben rüber gegossen. Bei mittlerer Hitze und geschlossen muss alles ca. 15-20 Minuten köcheln. Bei schwacher Hitze darf es dann mit offenem Deckel noch etwas ziehen.

Jetzt wird sich zeigen, ob die Flüssigkeit eingekocht und alles gut geschichtet wurde. Das Essen wird jetzt gestürzt, also umgekippt. Dazu einfach einen großen Teller, besser ein rundes Tablett auf den Topf legen, gut festhalten und den Topf drehen. Am besten lässt man es noch 5 Minuten ruhen und nimmt dann vorsichtig den Topf hoch. Es wird nicht immer akkurat geschichtet bleiben, was aber überhaupt nicht schlimm ist. Jetzt noch kurz die Pinienkerne anrösten und über das Essen geben. Auch Granatapfelkerne oder Mandeln werden dazu gerne gegessen. Wer mag, isst es mit normalem Joghurt oder mit der vorher lange gekochten Mansif-Soße.

Schupfnudeln mit Spinat-Champignon-Sahne-Soße

Schupfnudeln mit Spinat-Champignon-Sahne-Soße und gebratenen Speckstreifen

Ohne Bacon in Soße.

Zutaten: 400 g frische Schupfnudeln, 100 g Champignons, 75 g Babyspinat, 200 ml Kochsahne, etwas Milch, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 4 Scheiben Bacon, Paprikapulver, Salz, Pfeffer, Butter, Öl

Zuerst werden die Schupfnudeln angebraten, bis sie goldbraun sind. Nudeln herausnehmen und Bacon anbraten. Wie kross er werden soll, entscheidet der persönliche Geschmack. Auch der Bacon wird nun zur Seite gelegt.

Mit etwas Butter werden Champignonscheiben, Zwiebelwürfel und gehackter Knoblauch angebraten. Ist alles schön goldbraun kommt die Kochsahne dazu. Mit Gewürzen abschmecken und etwas Milch hinzufügen. Jetzt darf die Soße 3 Minuten lang leicht köcheln, bis sie eingedickt ist. Die fertigen Nudeln und den Babyspinat dazugeben. Der Spinat verbindet sich sofort mit der heißen Soßen und muss nicht extra weich gekocht werden.

Der Bacon darf nun in die Soße und alles wird noch 2-3 Minuten weiter gekocht. Wer es nicht mag, kann den Bacon auch am Ende, kross gebraten, über das angerichtete Essen legen.

Mit Bacon in Soße.

Köttbullar mit Champignonsoße und Gurkensalat

Ich glaube, das kennt Ihr alle. ;-) Orientiert am schwedischen Gericht, habe ich es dennoch etwas abgewandelt und auf unsere Geschmäcker abgestimmt.

Zutaten: 250 g Gehacktes, 200 ml Kochsahne, etwas Milch, Butter, 1 Zwiebel, 150 g Champignons, 1 Messerspitze Zimt, Petersilie, Schnittlauch, etwas Piment, Salz, Pfeffer, Kartoffeln, 1/2 Gurke, 2 El Sojasoße, 2 El Kartoffelmehl, 2 El Semmelmehl, Brühe, 2 El Zucker und etwas Essig oder Zitronensaft.

Am besten ist es, wenn man zuerst die Salzkartoffeln zubereitet. In der Zwischenzeit kann man dann in Ruhe alles Weitere machen.

Beginnen wir mit dem Gurkensalat, denn dieser sollte gut durchziehen. Gurke in dünne Scheiben schneiden, salzen, zuckern und mit Essig oder Zitrone abschmecken. Ab in den Kühlschrank damit.

Milch mit Semmelbrösel und Kartoffelmehl vermengen und 10 Minuten ruhen lassen. Dann das Hackfleisch mit der Masse und Zwiebelwürfeln, Zimt, Piment, Salz und Pfeffer vermengen und zu kleinen Bällchen formen. Mit etwas Butter von allen Seiten scharf anbraten und zur Seite stellen.

Für die Soße Zwiebelstreifen und Champignonscheiben mit Butter anbraten, mit Sahne und etwas Milch ablöschen und mit Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hackbällchen zur Soße geben und bei mittlerer Hitze ca. 8-10 Minuten köcheln lassen.

Jetzt darf angerichtet werden. Der Gurkensalat kann bei Bedarf mit etwas Sahne oder Joghurt verfeinert werden. Ich gebe noch Schnittlauch dazu und Petersilie wird am Ende über die Kartoffeln gestreut.

Kaninchenleber mit einer Marinade aus Zwiebeln und Äpfeln

Heute mal etwas, was wahrscheinlich nicht jeder mag. Kaninchenleber mit Quetschkartoffeln, Kartoffeltalern und einer Marinade aus Zwiebeln und Äpfeln.

Zutaten: 250 g Kaninchenleber, 1 Zwiebel, 1 Apfel, Pfeffer, Salz, Meersalz, 2 El Balsamico, 3 El Zucker, 1/2 El Honig, Mehl und Butter.

Zuerst kochen wir Kartoffeln, geben am Ende etwas Salz, Milch und Butter dazu und stampfen sie.

Dann bereiten wir die Soße vor. Dazu werden Apfelwürfel in Butter angebraten, bis sie schön braun sind. Dazu kommt der Honig und der Zucker. Wenn alles karamellisiert ist, wird mit Balsamico abgelöscht und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Nun kann die Soße auf mittlerer Flamme so lange köcheln, bis sie soweit reduziert ist, dass sie eine schöne Konsistenz ergibt.

Jetzt könnt Ihr die Leber putzen. Ganz wichtig ist dabei, dass Hautreste und Sehnen komplett entfernt werden, sonst wird’s zäh. Anschließend salzen, pfeffern und in Mehl wälzen. Das Mehl kann man weglassen, wenn man mag.

Mit etwas Olivenöl und Zwiebelstreifen wird nun von beiden Seiten ganz kurz angebraten. Während angerichtet wird, dürfen die Zwiebelstreifen noch goldbraun werden, bevor sie zur Leber serviert werden.

Ich habe noch zusätzlich Kartoffeltaler gemacht. Wer mag, tut ein wenig Kartoffelbrei zur Seite und formt daraus kleine Taler. Ich habe dafür einen Burgerformer benutzt. So werden sie alle gleich groß. Anschließend panieren und in heißem Öl braten oder frittieren. Dauert ca. 3 Minuten.

Steakstreifen in Thymiansoße und Bohnen oder Babyspinat

Wir brauchen: 250 g Rinderhüftsteak, Kartoffel, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, Rinderbrühe, Thymian, Balsamico-Creme, Bohnen oder Babyspinat, Mehl, Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zucker und etwas Butter.

 

Zuerst werden die Kartoffeln gekocht und anschließend, zusammen mit etwas Milch und einem guten Stück Butter, gestampft.

Während sie kochen kann das Fleisch zubereitet werden. Dazu wird es in Streifen geschnitten, in Mehl gewälzt und mit Salz und Pfeffer gewürzt.

Entscheidet man sich für frische Bohnen als Beilage, müssen diese nun 10 Minuten in Salzwasser garen. Anschließend Wasser abgießen, etwas Olivenöl dazugeben, salzen und pfeffern.

Nun wird das Fleisch scharf angebraten. Am besten gelingt das immer mit etwas Olivenöl und Butter. Dann wird’s schneller braun.

Das Fleisch rausnehmen und in der selben Pfanne die Soße vorbereiten. Dazu wird wieder Öl und Butter erhitzt und mit Zwiebelstreifen, gehacktem Knoblauch und etwas Zucker angebraten.

Dazu gesellt sich jetzt gehackter Thymian und die Balsamico-Creme. Kurz aufkochen lassen und mit Brühe ablöschen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch 5 Minuten köcheln lassen.

Am Ende das Fleisch zur Soße geben und nochmals 3 Minuten köcheln lassen.

Entscheidet man sich für Babyspinat, kann dieser am Ende in die Soße gegeben werden. Man kann ihn auch mit etwas Brühe aufkochen lassen. Babyspinat verbindet sich sofort, wenn er in heiße Flüssigkeit kommt und ist sofort verzehrbereit.