Rezension – Finde den Verbrecher

*Werbung* Rezensionsexemplar

Spaß, Spannung und gute Laune bringt das tolle Buch „Finde den Verbrecher“ von Claudia Martin aus dem Bassermann-Verlag. Empfohlen wird es für Kinder ab 8 Jahre. Persönlich finde ich, dass auch schon jüngere Kinder einen mega Spaß beim Detektivspiel haben werden. Daher von mir eine Empfehlung ab 6 Jahre.

Nun zum Buch. Die Autorin beschreibt mit knappen Sätzen und ganz tollen Bebilderungen, was kleine Spürnasen alles wissen sollten, um Mini-Detektive zu werden.

In dem Mitmach-Buch erfahren sie, wie man Fingerabdrücke abnimmt und wie man deren Unterschiede erkennt. Fußabdrücke werden ausgewertet und erklärt, was DNA ist. Diese Infos können die Kids dann auch gleich bei vielen Rätseln und Aufgaben verarbeiten und so ihre ersten Fälle lösen.

Liebevoll geschrieben und bebildert, kindgerecht erklärt, kurz gesagt … suuuuper!!!!

Von mir definitiv volle 5 Leseherzchen. ♥♥♥♥♥

Rezension – Sei ein Mathe-Magier!

*Werbung* Rezensionsexemplar

Als Förderlehrerin freue ich mich immer, neue Lernmaterialien zu ergattern, mit denen meine Schüler auch etwas anfangen können. Besonders Mathematik ist ja nun leider ein Fach, was den Meisten große Schwierigkeiten bereitet.

Bei Kindern mit Lernschwächen ist es einfach wichtig, Basiswissen über Eselsbrücken zu vermitteln. Dabei sollten alle Sinne angesprochen werden.

Dieses kleine Buch ist wie gemacht für diese Zwecke. Anna Claybourne greift verschiedene Themenschwerpunkte auf und erklärt diese in knappen Worten. Dabei bedient sie sich vielen Bildern, Zeichnungen und Diagrammen.

Ganz prima haben mir die Lerntipps und Tricks gefallen, um die 1×1-Reihen zu festigen. Viele Kinder schaffen es einfach nicht, diese auswendig zu lernen und hinken somit bei Klassenarbeiten stets hinterher. Claybourne bezieht alle 10 Finger in ihre Hilfestellungen mit ein. Auch, wenn ja Lehrer immer sehr darauf achten, dass die Schüler möglichst schnell das Zählen mit Fingern unterlassen, gibt es hier im Buch tolle Anregungen, wie man damit immer zuverlässig rechnet und dabei sogar enorm schnell sein kann.

Weitere Themen sind u.a. magische Quadrate, Geheimcodes, Symmetrie, Primzahlen, Volumen u.v.a.m.

Ein durchweg gelungenes Buch für Kinder ab 8 Jahre.

Von mir gibt es 5 von 5 Leseherzchen ♥♥♥♥♥

Test – Krups Aroma Partner

Produktrezension *Werbung*

Vor einigen Jahren sind wir auf eine Kapselmaschine umgestiegen, weil wir mit dem Geschmack des Filterkaffees einfach unzufrieden waren. Geschmacklich für uns auch heute noch die richtige Entscheidung.

Dennoch gibt es eine Vielzahl von Nachteilen. Enorm viel Plastikverbrauch, auf Dauer ziemlich teuer und auch qualitativ nicht ganz wie erwartet, denn der Wassertank ist eine deutliche Schwachstelle.

Nun haben wir die Filtermaschine Aroma Partner von Krups getestet. Optisch gefällt sie uns sehr gut. Schwarz-Silber ist relativ zeitlos und gegenüber einfacher Modelle wirkt sie wirklich groß und robust.

Die Maschine verfügt über eine Timerfunktion, die wunderbar funktioniert. Mein Mann nutzt sie, ich eher weniger, da ich meinen Kaffee zu komplett unterschiedlichen Zeiten trinke, je nach Appetit. Aber ich denke, wenn man Besuch erwartet und vorher noch ein wenig quatschen will, kann der Timer ganz sinnvoll sein.

Gar nicht gut finde ich, dass man den Wassertank nicht entnehmen kann. Ich finde es wesentlich angenehmer, den Tank regelmäßig per Hand auszuspülen, da sich schnell kleine Kalkkrümel darin bilden. Zwar wird ja alles gefiltert, aber irgendwie ist das bei mir Kopfsache. ;-) Und ständig nach dem Kaffee zubereiten die Maschine mit der Reinigungsfunktion zu säubern, kann irgendwie nicht der Sinn dieser speziellen Taste sein oder doch?

Praktisch ist der Pulverbehälter auf der Maschine. Ein extra großes Fach, was sich dort befindet, wo andere Maschinen ein Mahlwerk haben. Dieses ist hier leider nicht dabei, wäre für den Preis sicher noch drin gewesen. Über das Display kann die Anzahl der benötigten Tassen und die Stärke des Kaffees eingestellt werden. Das Pulver wird dann eigenständig dosiert und in den Filter geleitet. Dazu gibt es an der Seite einen Regler, den man nach unten drückt, wenn man alles fertig eingestellt hat. Das Pulver rieselt wunderbar in den Filter, verstopft war bisher nichts. 

Schade finde ich, dass die Maschine nicht nur das Wasser zieht, was sie für die angegebenen Tassen braucht. Stellt man z.B. 4 Tassen ein, füllt den Wassertank aber voll, läuft tatsächlich das komplette Wasser durch. Für mich das größte Manko. Da ich es gewohnt bin, bei meiner Kapselmaschine den Wassertank immer ganz voll zu machen, denn da stellt man einfach den Regler manuell aus, wenn die Tasse voll ist, ist es schon eine große Umstellung. 

Der Kaffee schmeckt gut. Wir müssen nur noch ein wenig probieren, um das optimale Verhältnis heraus zu bekommen.

Fazit: Optik prima, Handhabung einfach, Geschmack gut, technische Highlights wenig, Innovationen wenig, Preis-Leistung durchschnittlich.

Die Kaffeemaschine kostet ca. 120 Euro. Prinzipiell tut sie was sie soll, hat aber meiner Meinung nach einfach zu wenig Funktionen für den Preis.

Unsere Bewertung 3 von 5 Herzchen ♥♥♥♥♥

Ausweglos – Henri Faber

Rezensionsexemplar *Werbung*

Zugegeben, bisher kannte ich den Autor Henri Faber nicht, habe aber schon einige positive Meinungen zu seinen spannenden Storys gehört.
Meine Erwartungen waren also dementsprechend hoch und ich wurde nicht enttäuscht.


Das Cover ist ansprechend und hätte mich auch gereizt, wenn ich das Buch im Laden entdeckt hätte.
Anfangs fiel es mir schwer, in die Geschichte einzutauchen, da in kurzen Kapiteln permanent zwischen den Erzählfiguren gewechselt wird. Tatsächlich musste ich nach kurzer Zeit von vorne beginnen, was mich eigentlich eher nervt als zum Lesen animiert.


Bein 2. Anlauf lief es dann besser. Ich konnte mich darauf einstellen und fand die Art und Weise sogar richtig gut durchdacht.


Ich mochte den Kripo-Beamten Blom von Anfang an. Irgendwie sympathisch der Mann.
Die Dachbodenstory fiktiv, aber gut vorstellbar!! Dachböden verbreiten bei mir eine doch recht gruselige Atmosphäre, daher konnte ich mich sehr gut hineindenken.


Die Idee hinter der Story war mal etwas Neues, was der Autor prima umgesetzt hat.

Kurz zur Story … die Geschichte spielt in Hamburg. Kommissar Blom hat mit einem Serienkiller zu tun, dem Ringfinger-Mörder. Vor vielen Jahren begann der Killer, dann war Ruhe. Nun taucht er wieder auf und verbreitet Angst und Schrecken.

Der Tatort eine Wohnung, das Opfer die Nachbarin von Noah. Er wurde auf dem Dachboden überfallen, mit einem Messer bedroht und gezwungen, den Täter in seine Wohnung zu führen, zu seiner Frau.

Aber es war nicht seine Wohnung, auch nicht seine Frau …

Ein durchweg spannendes Buch, das ich gerne empfehle. Volle Leseherzchen ♥♥♥♥♥

Die Leiche – Stephen King

Rezensionsexemplar *Werbung*

Stephen King ist DER Horrorspezialist für mich. Ich lese seine Bücher schon seit Jahrzehnten und wurde nie enttäuscht.
Sein Schreibstil einzigartig, seine Ideen hinter den Storys brillant.

„Die Leiche“ wurde unter dem Titel „Stand By Me“ verfilmt. Ich schaue mir prinzipiell nie den Film an, bevor ich das Buch dazu gelesen habe. Auch diesmal nicht. Ich wollte ganz unbefangen über King`s Schreibstil die Story verfolgen und mich mitziehen lassen.

Leider war der Roman diesmal nicht so mein Ding. Vielleicht liegt es einfach daran, dass ich der typische Horror- und Thrillerfan bin und es sich hier eher um eine autobiografische Geschichte handelt.
Prinzipiell ja nichts Schlechtes, aber King steht für mich einfach für abgedrehten Horror mit Gruselfaktor.

Eine Clique aus 4 Jungs macht sich auf in die Berge, um eine Leiche zu suchen. Ein Junge in ihrem Alter soll ermordet aufgefunden worden sein und die Kids wollen der Sache auf den Grund gehen.

Gordon, Vern, Chris und Teddy kommen aus unterschiedlichen sozialen Schichten, tragen aber alle so ihre Probleme mit sich rum. Mit der Zeit erfährt der Leser immer wieder Bruchstücke über ihr Leben und King schildert teilweise auf sehr emotionale Art und Weise, wie schwer es die 4 hatten.
Je länger sie unterwegs sind, um so reifer scheinen sie zu werden.

Etwas langwierig erschienen mi Kings detaillierte Beschreibungen der Landschaft und Gebäude. Aber auch das passte zur doch eher seichten Geschichte, für mich ohne größeren Thrill.

Die Bahngleise stehen sehr im Fokus der Story. Ich würde sie im übertragenden Sinne als das Leben der 4 Jungs sehen. Manchmal rutschen sie davon ab und fallen runter, steigen wieder auf. Sie sind wie der lange Weg in eine bessere Zukunft.

Gut fand ich das Ende. Dabei löst sich auch indirekt auf, welcher Junge der spätere King wurde.

Insgesamt keine schlechte Story, aber keine, die mich geflasht hat.

Für mich leider nur 3 Leseherzchen ♥♥♥♥♥