Archiv

Machs Dir leicht – Kleine Tricks im Alltag

Manchmal macht man sich das Leben unnötig schwer, weil man alltägliche Dinge, die immer so gemacht wurden einfach weiterführt, ohne großartig darüber nachzudenken. Nehmen wir doch mal das Einfädeln von Garn in eine Nadel. Wie lange sitzt Ihr da, bis das Fädchen endlich durchs Öhr schlüpft? Würde man nur kurz darüber nachdenken, warum das so schwierig ist, läge die Lösung auf der Hand.
Ich wende schon seit etlicher Zeit einen ganz banalen Trick an. Einfach den Faden mit Haarspray besprühen, kurz warten und zack, eingefädelt.
Ähnliches Problem, ähnliche Lösung. Schnürsenkel räufeln sich nach längerem Gebrauch gerne mal an der Spitze auf und die Fransen sehen nicht besonders gepflegt aus. Haarspray wird hier nicht reichen, aber was könnte die Fädchen zusammenhalten?
Farbloser Nagellack natürlich, unsere Wunderwaffe, auch gegen Laufmaschen.
Wir Frauen können natürlich auch einen Nagel in die Wand schlagen oder? Naja, nicht immer klappt es auf Anhieb. Der Nagel wird schon mal krumm, bricht ab oder hinterlässt ein Loch. Bevor wir uns nun stundenlang anhören müssen, wie hässlich die Wand jetzt aussieht und dass man das alles neu verputzen muss, fragen wir uns doch kurz, wie könnte man unauffällig das Loch verschließen?
Nehmt einfach ein Stückchen Tesafilm, wickelt es um den Nagel und schlagt ihn an der selben Stelle GERADE 😉 wieder ein. Das Klebeband schiebt sich zusammen und verstopft somit von ganz alleine das unschöne Missgeschick.
Solltet Ihr jetzt Angst haben, dass beim nächsten Mal der halbe Putz abfliegt, wenn Ihr wieder Handwerkerin spielt, legt das Klebeband nicht ganz so weit weg.
Einfach 2 Streifen Tesa über Kreuz an die Wand kleben und erst dann den Nagel einschlagen. Anschließend Tesa entfernen.
Stumpfe Messer sind nicht nur unpraktisch, mit ihnen schneidet man sich auch viel schneller. Nun hat nicht jeder einen Schleifstein o.ä. im Haus. Was also tun? Schnell wieder nachdenken, welches Material ursprünglich zum Schleifen benutzt wird. Möglichst rauh sollte es sein wie Schiefer, Granit etc. Was könnte man benutzen, was man auch meist zu Hause hat?
Einen Blumentopf zum Beispiel. Natürlich nur, wenn er aus Ton ist. Das Messer wird ganz flach über den Rand gezogen und wird extrem scharf.
Dinge des täglichen Gebrauchs leiden im Laufe der Zeit und nutzen sich ab. Ärgerlich sind z.B. Lackschäden an Waschbecken, Waschmaschine und Co. Schnelle Hilfe bei Emailleschäden (weißes Emaille) ist aber keine Zauberei.
Wer im Zimmer einen Schreibtisch zu stehen hat, besitzt höchstwahrscheinlich auch Korrekturflüssigkeit.
Das Tipp-Ex ganz dünn auf die betroffene Stelle streichen und trocknen lassen. Bei Bedarf wiederholen. Trotz Wasser im Waschbecken hält das Tipp-Ex auf besagter Stelle sehr lange und kann jeder Zeit erneuert werden. Auch Schrammen an weißen Absätzen können damit fast weggezaubert werden.
Damit unschöne Kerben und Dellen in Absätzen erst gar nicht entstehen, sollten sie zwischendurch mit Klarlack bestrichen werden. Das schützt das Leder.
Wenn Zimmertüren quietschen oder knarren, was tun Eure Männer dann? Ölen? Jetzt könnt Ihr auch mal mit Handwerkerwissen glänzen, denn Öl trocknet schnell aus und die Türen fangen bald wieder an zu quietschen.
Also grübel grübel, welches Beautyutensil sorgt nicht nur für Glanz und Geschmeidigkeit, sondern auch für den notwendigen Rutsch ;-)?
Die gute alte Vaseline. Scharniere einreiben und fertig.

Ewige Baustelle – Backofen

Nachdem ich in letzter Zeit wirklich oft gebacken habe, war es am Wochenende dringend nötig den Backofen zu schrubben. Eine Arbeit, die ich nicht ganz so gerne mache. Um schneller voran zu kommen benutzte ich immer Backofenspray. Der dicke feste Schaum nahm meist gut die starken Verkrustungen weg, roch aber irgendwie merkwürdig. Mich hat das immer gestört. In einer ruhigen Minute versuchte ich mich jetzt mal daran zu erinnern, wie meine Mama früher damit umging. So ganz bekam ich das nicht mehr zusammen und rief sie einfach an. Na klar, Waschsoda hat sie dazu gesagt, jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Kennt das noch jemand von Euch? Waschsoda ist Natriumcarbonat. Man bekommt es in der Drogerie oder im Supermarkt. 4 Löffel Soda kommen in eine Schüssel warmes Wasser. Ein Geschirrhandtuch wird dann in der Flüssigkeit eingeweicht und auf die hartnäckigen Verkrustungen gelegt. Das Handtuch bleibt nun über Nacht drauf. Jetzt muss nur noch abgewischt werden. Sollten noch Reste übrig sein, einfach mit dem Glasschaber kurz abkratzen. Und riechen tut es völlig neutral.

Teebeuteltrick

Eingerissene Nägel sind ein Gräuel. Sie sehen nicht nur unschön aus, sie tun auch höllisch weh, wenn der Riss bis ins Nagelbett geht. Da hilft kein Schneiden und kein Feilen, nur ein Pflaster darüber kann noch weiteres Einreißen verhindern. Zumindest habe ich das bisher so gemacht. Aber es geht optisch auch etwas schöner zu lösen.
Wahrscheinlich hat jeder von Euch Teebeutel zu Hause. Die Sorte spielt keine Rolle, wir wollen ihn ja nicht trinken. 😉 Der Teebeutel wird einfach zerschnitten. Ein kleines Stückchen vom Material brauchen wir nun, um den Riss am Nagel abzudecken.

PicMonkey CollagePicMonkey Collage1

Der „Flicken“ kann ruhig etwas überstehen, denn den Rest kann man mit einer kleinen Schere abschneiden. Bevor der „Flicken“ aufgelegt wird, sollte der Nagel mit farblosem Lack bestrichen werden, damit alles gut hält. Nur kurz antrocknen lassen, Material drauf und leicht andrücken. Wenn der Lack samt „Flicken“ richtig trocken ist, kann ganz vorsichtig mit farbigem Lack drüber gestrichen werden.

PicMonkey Collage2

Die Bruchstelle ist nicht zu sehen und der Teebeutel fällt kaum auf. Sieht auf jeden Fall besser aus als Pflaster und geht auch im Wasser nicht gleich ab. Ab jetzt kommt Pflaster nur noch auf eine Wunde, nicht mehr auf eingerissene Nägel. 😉

Weitere Tipps und Tricks zu Beauty und Fashion findet Ihr hier: https://dany1705.wordpress.com/tipps-zu-fashion-und-lifestyle/