Babypaket für Mama K.

Wunschbäumchen Berlin -

Im 9. Monat schwanger, keine finanziellen Rücklagen und getrennt lebend … nicht die besten Voraussetzungen, um das schönste Ereignis im Leben unbeschwert genießen zu können. Da helfen wir natürlich gerne. Mama K. bekommt ein Kleidungspaket fürs Baby und ein paar Hygieneartikel als Starthilfe. Gerne begleiten wir die kleine Familie auch in Zukunft und versuchen sie weiter zu unterstützen.

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Kuschel liest mit – Leseprojekt für Kita und Schule

Wunschbäumchen Berlin -

Unser neues Projekt „Kuschel liest mit“ richtet sich an alle Kitas und Schulen in Neukölln. Jede dieser Einrichtungen kann sich per Mail bei uns bewerben.

Beispielfoto

Bildungsarbeit liegt unserem Verein besonders am Herzen. Mit unserem neuen Projekt möchten wir Bücher in Familien bringen, die wenig bis keine Lektüre besitzen. Um diese Familien zu erreichen, möchten wir den Weg vorerst über Kitas und Schulen gehen.

Wir stellen spannendes Lesefutter altersentsprechend zusammen und bringen die Bücher in die Einrichtungen. Lehrer und/oder Erzieher entscheiden selber, welche Kinder welche Bücher mit nach Hause nehmen dürfen. Wurden die Bücher ausgelesen, gehen sie wieder zurück zum Lehrer/Erzieher, der diese wieder in eine andere Familie gibt.

Jedes Bücherpaket wird von „Kuschel“ (einem Kuscheltier ;-)) begleitet. Kuschel bleibt in der Einrichtung und wird zum Maskottchen und Lesebegleiter.

Text/Foto: Daniela Lungwitz-Mohamad

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Große Freude bei Familie K. – Schulmaterial für Erstklässlerin

Am 03.09.17 verteile ich zum 4. Mal kostenlose Schulanfangspakete an bedürftige Familien mit Einschulungskindern. Die Verteilung erfolgt wieder im Nachbarschaftstreff im Schillerkiez, Mahlower Str. 27, 12049 Berlin.

Familie K. durfte sich schon heute darüber freuen. Mama K. befindet sich in einer Risikoschwangerschaft und hat Angst, zur Einschulung ihrer Tochter eventuell nicht dabei sein zu können. Natürlich habe ich dafür gerne eine Ausnahme gemacht. Der Ranzen wurde letztlich doch nicht benötigt und steht wieder einem anderen Kind zur Verfügung.

 

 

 

 

Helix – Sie werden uns ersetzen (Hoffentlich nicht) ;-)

 

HELIX - Sie werden uns ersetzen - Elsberg, Marc

 

„Helix – Sie werden uns ersetzen“ ist ein Science-Fiction-Thriller um Genmanipulationen, Experimente und Verschwörungstheorien. Verschiedene Handlungen führen irgendwann zusammen und ergeben ein Gesamtbild.

In Tansania ereignen sich merkwürdige Dinge. In einem kleinen Teil des Landes scheint der Mais kein Wasser zu benötigen. Er wächst enorm schnell, trotz Dürre. Selbst Schädlinge können ihm nichts anhaben. Was macht Najuma anders als die restlichen Bauern? Das Unternehmen Arab Agric will dem „Wunder“ auf den Grund gehen und nimmt Bodenproben vom Feld.

Auch in Brasilien tauchen Maispflanzen auf, die viel größer und robuster zu sein scheinen, als alle anderen Pflanzen. Tests ergeben eine gezielte Genmanipulation. Doch wer hat die Pflanzen manipuliert?

Die 2. Handlung führt den Leser nach Europa. Zeitlich findet dieses Ereignis parallel zum Maiswunder statt, inhaltlich klaffen beide Vorkommnisse weit auseinander.

In München findet gerade eine Sicherheitskonferenz statt, an der auch der Außenminister der USA, Jack Dunbraith, teilnimmt. Plötzlich bricht dieser vor Ort zusammen und stirbt. Ein Sicherheitsteam wird beauftragt, die wahre Todesursache heraus zu finden. Doch was sie entdecken, sprengt jede Vorstellungskraft.

Erneut springt der Autor zur nächsten Handlung. Auch diese lässt den Leser im Glauben, in eine völlig unabhängige Story einzutauchen, die nichts mit dem Ursprungsthema Genmanipulation zu tun hat. Erst nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteilchen zusammen und man beginnt, Zusammenhänge zu sehen.

Helen und Greg sind glücklich verheiratet. Nur eins fehlt noch zum Perfekten, ein Baby. Bisher scheiterte jeder Versuch und sie haben schon bald keine Hoffnung mehr auf Nachwuchs. Bietet New Garden doch noch eine Chance, Eltern zu werden? Was kann die Kinderwunschklinik möglich machen, was Mutter Natur ihnen verweigerte? Und wollen sie überhaupt an einem inoffiziellen Forschungsprogramm teilnehmen?

Die hochintelligente Jill ist zwar erst 10, geht aber schon auf die UNI. Sie hat sogar einen privaten Leibwächter. Doch so sehr Jim seinen Job auch ernst nimmt, kann er nicht verhindern, dass Jill verschwindet. Nur eine Nachricht bleibt zurück und die ist mehr als verstörend. 

Anfangs sind alle Handlungen separiert dargestellt. Man kann jeder Story gut folgen und alle Informationen einzeln verarbeiten. Später arbeitet der Autor darauf hin, die Geschehnisse zu verknüpfen. Manchmal überschlagen sich die Ereignisse und es wird leicht unübersichtlich. Zur Mitte hin hat man sich aber prima eingelesen und man lässt sich gerne mit Input überfluten.

Schwierig fand ich es, sich an wirklich alle Figuren zu erinnern, denn einige Namen tauchen recht spontan auf, dann wieder stehen andere im Vordergrund. Trotzdem beginnt gerade mit dem Chaos der spannendste Teil des Buches.

Wichtig, vor dem lesen des Thrillers, ist das Interesse an Genetik. Ich fands toll, weil ich mich eh sehr für medizinische Dinge interessiere. Mit einigen Vorkenntnissen ist es nicht schwer, sich in das Thema einzulesen. Für Laien könnte der Anfang etwas langatmig erscheinen. Es geht recht wissenschaftlich zu, was nicht jedermanns Sache ist.

Jessica Roberts verkörpert die typische Heldin. Sie gehört zum Sicherheitsteam und versucht „die Welt“ zu retten. Irgendwie wurde ich mit ihr nicht so warm. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich eine einzelne Person als Retter nie so ganz prickelnd finde.

Hingegen mochte ich Helen und Greg sehr. Sie verkörpern das glückliche Pärchen, das leider keine Kinder bekommen kann. Ein leider sehr reales Thema, was mir oft im privaten Umfeld begegnet.

Leicht irritiert war ich an der Stelle, an der aus einer Linda plötzlich eine Lisa wurde. 😉 Hm, Druckfehler?

Ein empfehlenswertes Buch aus meiner Sicht, daher 5 Herzchen.  ♥♥♥♥♥ 

1. Teil der Trilogie „Das Spiel“ – Opfer – Jeff Menapace

Das Spiel - Opfer

 

Als riesiger Fan von „Funny Games“ war dieser Thriller für mich Pflichtlektüre. Der Klappentext liest sich 1:1 wie der österreichische Film, der zwar in die Rubrik Drama fällt, aber eine Mischung aus Thriller, Horror und Dramatik bietet, die mir teilweise Gänsehaut bescherte.

Immer wieder wird Jeff Manapace mit Richard Laymon verglichen. Da ich bis vor kurzem keines seiner Bücher kannte, halte ich mich da bewusst mit Vergleichen zurück.

Manapace behauptet übrigens, der weltbekannte Horror-Splatter „The Texas Chainsaw Massacre“ sei der größte Film aller Zeiten. Natürlich habe ich ihn auch gesehen, bin aber sehr froh, dass „Das Spiel – Opfer“ in eine absolut andere Richtung geht.

 

Die 4-köpfige Familie Lambert freut sich auf eine erholsame Zeit in einem idyllisch gelegenen  Ferienhaus. Am wunderschönen See wollen sie mal den Alltagsstress vergessen und einfach nur Familie sein.

Auch die beiden Brüder Fannelli  haben Lust auf Spaß und Spiel, nur die Urlaubsvorstellung der beiden deckt sich so gar nicht mit der entspannten Atmosphäre in einer Feriensiedlung. Sie lieben Schmerz, Gewalt und Tod. Das Spiel kann beginnen.

 

Mehr möchte ich gar nicht vom Inhalt preisgeben. Im Prinzip ist das auch schon die Story um Familie Lambert und Co. Klingt nicht überragend, ich weiß, aber das täuscht gewaltig.

Amy, Patrick und ihre 2 Kinder werden vom Autor als makellose Vorzeigefamilie präsentiert. Das Paar ist nach vielen Ehejahren noch immer verliebt ineinander, was manche Leser anscheinend sehr unrealistisch fanden. Warum? Ist es wirklich so absonderlich, auch nach so langer Zeit glücklich miteinander zu sein? Diese Kritik in vielen Rezensionen kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Im Gegenteil, die unterschwellige Liebesgeschichte hat mich ehrlich berührt. Die beiden waren mir gleich sympathisch und um so mehr fühlte ich später mit ihnen.

Auch die 2 Fannelli-Brüder werden von Manapace genial in Szene gesetzt. Es ist nicht schwer, sie und ihre kranken Spiele zu hassen. Irgendwann erhält man auch die Erklärung dafür, warum sie sind wie sie sind. So ganz zufrieden war ich mit der Fannelli-Story nicht, aber das tat dem Buch keinen Abbruch.

Amy verkörpert die starke Frau, die wie eine Löwin um ihre Familie kämpft. Patrick agiert anfänglich etwas passiv. Manchmal brachte er mich damit schon etwas zur Weißglut. Wie im wahren Leben hatte auch hier die Frau ein besseres Bauchgefühl 😉 und schätzte die kommende Gefahr ziemlich gut ein.

Am meisten mitgenommen haben mich die Szenen, in denen die Brüder auch die 2 Lambert-Kids in ihr mieses Spiel mit einbezogen. Die Angst der Eltern konnte man regelrecht erfühlen. Das waren für mich die beklemmensten Lesemomente.

Der Schreibstil von Manapace gefällt mir sehr gut. Schnörkellos, auf den Punkt gebracht beschreibt er Szenen so, dass man als Leser tatsächlich klare Bilder vor Augen hat.

Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, daher auch volle 5-Leseherzchen   ♥♥♥♥♥