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„Überleben in Italien ….“ – Kulturguide mal anders

Creative Look-Überleben in Italien-Kulturguide

 

Irgendwann, so der Plan, wollen wir unseren Urlaub in Italien verbringen. Als großer Juve-Fan möchte ich so gerne mal ein Fußballspiel „meiner“ Mannschaft live erleben und das Gänsehaut-Feeling genießen, mitten drin zu sein.

In einer Mußestunde begab ich mich online auf die Suche nach einem Reiseführer. Kulturguides gibt es wie Sand am Meer, aber danach stand mir nicht der Sinn. Auf keinen Fall möchte ich meine Zeit in Touristenhochburgen verbringen. Mich interessieren kleine geheime Ecken, mit unberührter Natur, echtem Italien-Flair, mediterran eben.

Ich stieß auf eine Lektüre von Beppe Severgnini, einen Italien-Führer zum Schmunzeln. Der Klappentext überzeugte mich und jetzt, nach Buchende, bin ich froh, mich für „Überleben in Italien … ohne verheiratet, überfahren oder verhaftet zu werden“ entschieden zu haben.

Severgnini vermittelt den Lesern Eindrücke aus Sicht eines Italieners. Gängige Klischees werden bewusst außen vor gelassen. Er betont aber auch, dass sich das Land durch seine Gegensätzlichkeiten auszeichnet. Als Auslandskorrespondent kauft man ihm diese Sichtweise problemlos ab. Das italienische Urgestein ist tief verwurzelt mit seiner Heimat. Viele Auslandsaufenthalte machen es ihm aber möglich, die andere Seite der Medaille zu betrachten.

10 Tage lang nimmt der Autor seine Leser mit auf eine wundervolle Reise quer durch Bella Italia. Zu seinen Zwischenstationen zählen Restaurants, Strände, Hotels, aber auch Orte, die zum täglichen Leben gehören, wie Büros.

Ein echter Reiseführer ist dieses Buch natürlich nicht. Touristen werden damit keine echten Sehenswürdigkeiten kennen lernen oder etwas über Hotelbewertungen erfahren. Hier geht es darum, eine Lebenseinstellung anhand lustiger Anekdoten zu vermitteln und aus einem meist unspektakulären Reiseguide einen kulturbezogenen Roman zu schaffen.

5 Reiseherzchen von mir ♥♥♥♥♥