Tag-Archiv | Moringa

DIYS mit Moringa

Heute möchte ich Euch einige selbstgemachte Kosmetikprodukte mit Moringa-Öl vorstellen.
Als Grundlage benötigt Ihr Moringa-Öl. Das gibt es in vielen Online-Shops zu kaufen. Wenn Ihr das Öl eine Weile stehen lasst, setzt es sich teilweise am Boden ab. Diese Rückstände sind die sogenannte Moringa-Butter. Dazu einfach das Öl langsam durch ein Sieb gießen und die Butter extrahieren.

Pflegeshampoo
1 Löffel Moringa-Öl, 1 Löffel Honig, 1 Ei, ein wenig Zitrone. Alles gut vermengen und wie ein normales Shampoo benutzen.

Haarpackung
1 Löffel Moringa-Öl, 1 Löffel Honig, 1 Ei und eine halbe Packung Quark vermischen. Anschließend auf das gewaschene feuchte Haar auftragen und mit einer Folie abdecken. Ein warmes Handtuch verstärkt die Wirkung. Nach einer halben Stunde könnt Ihr die Packung ausspülen.

Moringapackung bei trockener Haut
Die Moringapflanze gilt als Wundermittel gegen viele Krankheiten. Sie soll mehr Vitamine enthalten als alle anderen Pflanzen der Welt.
Ihr benötigt 1 Löffel Moringablüten, 1 Löffel Moringaöl und vermischt alles mit 1 Eigelb. Die Paste tragt Ihr am besten am Abend auf. Lasst sie 1 Stunde einwirken und wascht sie mit klarem Wasser ab. Ihr müsst sie nicht restlos entfernen. Es tut gut einen zarten Film auf dem Gesicht zu belassen und ihn über Nacht einwirken zu lassen. Am Morgen könnt Ihr Euer Gesicht dann wie gewohnt reinigen.

Creme bei trockener, spröder und wunder Haut
Moringa-Butter in einer Flasche (Inhalt ca. 1 Löffel voll) im Wasserbad erwärmen. 1 Löffel Shea-Butter, 1 Tropfen Azulen, 1 Tropfen ätherisches Öl Eurer Wahl dazu geben und schütteln, bis alles vermengt ist. Flüssigkeit anschließend in kleine Cremedöschen füllen und kalt stellen.

Peeling bei unreiner, fettiger Haut und Akne
1 Löffel Moringa-Öl, 1 Löffel Honig, 1 Löffel Zucker, 2 Löffel Quark und  ein wenig geriebene Orangenschale gut vermischen. Anschließend wie ein normales Peeling auftragen. Gesicht gut mit der Paste abreiben und gut 10 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmen Wasser abspülen.

Lippenbalsam
1 Löffel Moringa-Öl, 1 Löffel Honig und ein Spritzer Zitrone gut vermengen und Lippen damit bestreichen.

Entspannungsbad
1 Löffel Moringa-Öl, 4 Löffel Honig, 1 Becher Joghurt, 1 Löffel Orangen- oder Zitronen-Öl und das Mark aus 1 Vanilleschote vermischen und ins warme Badewasser geben. Nach 15 Minuten gut abduschen und ins Bett. Entspannt den Körper, sorgt für guten Schlaf.

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DIYS Peeling

Einmal pro Woche tut ein Peeling unserer Haut sehr gut. Ich selber bin recht hautempfindlich und muss viele Kosmetikprodukte durchtesten, um zu schauen, ob ich sie vertrage. Das liegt an den verschiedenen Inhaltsstoffen, die meist chemischer Herkunft sind. DIYS-Produkte könnt Ihr auf ganz natürlicher Basis herstellen und spart dabei noch Geld, denn die meisten Dinge hat jeder zu Hause.

Peeling für Gesicht und Körper
2 Löffel Zucker, 1 Löffel Quark und 1 Löffel Honig mit 1 Löffel Olivenöl vermischen und auftragen. Paste mit kreisförmigen Bewegungen über die Haut rubbeln und anschließend gut mit warmen Wasser abwaschen.

Wem das Ganze etwas zu grob ist, nimmt statt Zucker 2 große Löffel Salz und gibt einen Spritzer Milch dazu. Die Paste darf dabei nicht zu dünn werden. Dann wie o.g. die Haut damit behandeln.

Wer es fruchtig frisch mag, mischt 3 Löffel Joghurt mit 1 Löffel Haferflocken und 2 Löffel geriebene Orangenschale. Haut wieder wie o.g. behandeln. Achtung, Orangen enthalten Fruchtsäure. Diese tut besonders unreiner Haut gut, ist aber bei empfindlicher sensibler Haut nicht zu empfehlen.

Und hier noch ein Geheimrezept mit Moringa-Öl.
Peeling bei unreiner, fettiger Haut und Akne
1 Löffel Moringa-Öl, 1 Löffel Honig, 1 Löffel Zucker, 2 Löffel Quark und  ein wenig geriebene Orangenschale gut vermischen. Anschließend wie ein normales Peeling auftragen. Gesicht gut mit der Paste abreiben und gut 10 Minuten einwirken lassen. Mit lauwarmen Wasser abspülen.

Moringa – Wunderpflanze?

Heute bin ich auf einen Pflanzennamen gestoßen, den ich bisher weder aus dem Bereich der Kosmetik noch aus dem Nahrungsmittelbereich kannte.
Moringa Oleifera

Der Moringabaum soll in Entwicklungsländern nicht nur bekannt sein, sondern als stetige Nahrungsquelle dienen. Es heißt Moringa enthält alle Nährstoffe, die der menschliche Körper benötigt.
Dass bestimmte Pflanzen sogar Krebshemmer enthalten ist nicht unbekannt, aber Moringa alleine soll mehr davon vereinen als jede andere Pflanzengruppe.
Auch die Reichhaltigkeit an Vitaminen übertrifft wohl alles was wir kennen. Moringa soll 7-mal so viel Vitamin C wie Orangen enthalten, 4-mal so viel Vitamin A wie Karotten, 7-mal so viel Vitamin B1 und B2 wie Hefe und 4-mal so viel Vitamin E wie Weizenkeime.
Weitere ziemlich erstaunliche Zahlen sagen das hier aus:
17-mal so viel Kalzium wie Milch, 25-mal so viel Eisen wie Spinat, 15-mal so viel Kalium wie Bananen, 26 antientzündlich wirkende Substanzen, 46 Antioxidantien u.v.m.
Wertet man diese Angaben aus, kommt man zu dem Schluss, dass Moringa im Prinzip jedes Obst und Gemüse ersetzen kann, wenn man sie als Nahrungsquelle einsetzt.
Da ich bisher Moringa nicht kannte, kann ich leider noch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber mich beeindrucken die Zahlen schon.

Auch in der Kosmetik findet Moringa seine Verwendung. Ob Packungen, Cremes, Bäder o.ä., Moringa scheint ein Allround-Talent zu sein.
Das gewonnene Öl nennt man Behen-Öl und soll schon von Kleopatra himself verwendet worden sein. Eine 3500 Jahre alte Papyrus-Rolle besagt:
„Zur Beseitigung von Falten verreibe man fein Weihrauch, Wachs, frisches Behen-Öl und Zyperngras, gebe die Mischung auf Pflanzenschleim und behandele damit täglich das Gesicht. Mach es, und Du wirst den Erfolg sehen.“ (Papyrus Ebers, Ägyptologie-Blatt, „Götter, Seher und Ärzte“, 26.1.2003)

Im Internet bin ich auf viele Rezepte gestoßen, wie man Moringa zubereiten kann. Da ich persönlich noch nichts davon getestet habe, möchte ich in meinem Beitrag noch keine Rezepte empfehlen und beschränke mich ausschließlich auf kosmetische Anwendungen.

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