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Fieber – Louise Voss und Mark Edwards

Fieber

Kathe verliebt sich während eines Aufenthalts in einem Forschungszentrum in den jungen Arzt Stephen. Die Studie zur Bekämpfung eines Erkältungsvirus verläuft völlig unproblematisch, bis ein Unglück geschieht.

Im Gebäude bricht plötzlich ein Feuer aus. Kathe entkommt nur knapp, für Stephen kommt jede Hilfe zu spät.

Um das Erlebte zu verarbeiten, verläßt Kathe das Land und geht nach Amerika. Sie möchte dort in der Forschung arbeiten und sich ein neues Leben aufbauen.

Erst 20 Jahre später kehrt sie wieder nach England zurück. Inzwischen hat sie einen Sohn und flieht aus einer ganz anderen Hölle, der Ehe.

Doch auch hier kommt sie nicht zur Ruhe. Die Vergangenheit holt sie erneut ein. Sie trifft einen Unbekannten, der Stephen sehr ähnlich sieht. Wer ist dieser Mann? Und was will er von ihr?

 

Wer dieser Unbekannte ist, wird natürlich nicht verraten. Nur so viel, sie tut sich mit ihm zusammen und versucht heraus zu bekommen, was damals wirklich passierte. Beide begeben sich in gefährliche Situationen, da sie auf geheime Experimente und skrupellose Wissenschaftler stoßen.

Ein bisschen von „Outbreak“ hat die Story schon, trotzdem ist das Buch teilweise spannend geschrieben. Es liest sich sehr gut, ist verständlich und bemüht realistisch verfasst.

Leider habe ich schon recht viele Bücher gelesen, die in Richtung Forschungskriminalität gingen. Daher flashte mich die Handlung nicht richtig. Für mich gab es zu wenig Überraschungsmomente. Vieles war irgendwie vorhersehbar.

Der Thriller war nicht schlecht, aber mir fehlte das gewisse Etwas. Auch wurde ich mit den Hauptcharakteren nicht richtig warm. Alles blieb mir zu unpersönlich, ohne diese gewisse Sympathie, die man oft empfindet, wenn man mit in die Geschichte genommen wird.

Ein gut geschriebenes Buch mit durchschnittlicher Story und recht langweiligen Hauptfiguren.

Von mir daher nur 3 Herzchen.     ♥♥♥♥♥

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