BEST OF – Welcher meiner Blog-Artikel ist auch heute noch aktuell?

Manchmal stöbere ich in meinen alten Beiträgen und muss kichern. Die ersten Posts und Bildbearbeitungstechniken wirken noch sehr laienhaft. Damals wollte ich mich auf bestimmte Themen festlegen, heute schreibe ich über alles, was mich bewegt.

Teilweise fallen mir dabei Artikel in die Hände, bei denen ich mich frage, ob sie eigentlich immer noch aktuell sind. Besonders bei politischen, sozialen oder rechtlichen Themen weiß man nie, ob und wie schnell sich etwas verändert.

Inzwischen blogge ich seit fast 3 Jahren. Bei 672 Beiträgen sind die ersten Texte schon längst in der Versenkung verschwunden und werden kaum noch gelesen. Deshalb gibt es nun meine neue Rubrik BEST OF. Dazu werde ich mir alte Beiträge herauspicken und sie erneut posten, immer mit einem kleinen Zusatz aus heutiger Sicht. Los geht es mit einem kurzen Beitrag vom 13.6.2014.

Berlin Berlin – Es lebe die Emanzipation

Und ich dachte schon, Alice Schwarzer hat ihre Schuldigkeit getan. Falsch gedacht, anscheinend möchte Fraktionschefin Martina Martischok-Yesilcimen gerne in ihre Fußstapfen treten. Sie möchte wohl nicht mehr länger auf die in Hosen steckenden Ampelmännchen starren und „Ampelweibchen“ in Berlin einführen. Na wenn das mal nicht ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung ist. Man hat ja sonst keine Probleme. Und die paar Kröten für die komplette „Umrüstung“ haben wir doch locker. Immerhin spielt ja der BER Flughafen schon enorme Gelder ein.😉 Frage mich nur, was als nächstes kommt. Bekommt die Siegesgöttin Viktoria auf der Quadriga einen Pipimann, damit sich die Männerwelt nicht benachteiligt fühlt? Ich lass mich überraschen.

 

Heute

Gibt es denn nun schon Ampelinen? In Berlin ist mir noch keine begegnet. Im April 2015 wollte das Bezirksparlament in Mitte eigentlich über den Antrag beraten. Anscheinend hat sich alles wieder in Luft aufgelöst. Jedenfalls fand ich keine aktuellen Infos zu diesem Thema. Dafür konnte ich ein paar witzige, ergänzende Infos zum Ampelmännchen ausgraben.

Erfurt beispielsweise scheint eine sehr kreative Ader zu haben. 14 Fußgängerampeln zeigen die Männchen in ganz unterschiedlichen Posen. Manch einer trägt einen Regenschirm, der nächste einen Rucksack, wieder ein anderer eine Schultüte. 

In Dänemark gibt es einige Ampeln, auf denen ein Soldat abgebildet ist. Er soll an die Schlacht von Fredericia erinnern. 

Wien wirbt seit 2015 mit heterosexuellen, schwulen und lesbischen Ampelpaaren gleichermaßen für Toleranz und gegenseitige Akzeptanz. Die Paare stehen oder gehen Hand in Hand, umgeben von kleinen Herzen. 

Auch putzig anzusehen sind die kleinen animierten Figuren in Taiwan, Spanien und der Türkei. 

 

 

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