Archiv | April 28, 2016

Austragungsorte und Stadien der EM 2016 in Frankreich – Teil 1

Heute gehts nun endlich los mit einem kleinen Vorgeschmack in Sachen Fußball-EM. Die furchtbaren Ereignisse in Frankreich, die in den letzten Wochen alle Menschen berührten, sind natürlich auch weiter in unseren Köpfen. Trotzdem finde ich, dass wir versuchen sollten, die EM als das Event zu sehen, wofür es eigentlich steht…..Sport! Bieten wir den schlechten Menschen dieser Welt keine weitere Plattform, um sich zu profilieren. Seht Frankreich wieder als Land der schönen, einladenden Gegenden, mit kleinen Straßencafes, netten Leuten und viel viel Natur.

Paris

Beginnen möchte ich mit Paris, der lebendigen Hauptstadt, der Stadt der Liebe. Paris mit seinen 2,2 Mio. Einwohnern liegt an der Seine und ist die Touristenstadt schlechthin. Hier steht seit 1897 eines der ältesten Stadien Frankreichs, das Parc des Princes (Prinzenparkstadion). 1972 steckte das Land 90 Mio. Euro in den Umbau. Bis 1998 war es das Nationalstadion Frankreichs. Es bietet Platz für fast 50.000 Zuschauer. Aktuell finden hauptsächlich Heimspiele von Paris St. Germain statt. Bei der diesjährigen EM werden hier u.a. die Türkei, Portugal und Deutschland spielen.

Abgelöst als Nationalstadion wurde es ab der WM 1998 vom Stade de France in Saint-Denis, im Norden von Paris. Hier findet das Eröffnungsspiel und Finale der EM 2016 statt. Über 80.000 Zuschauer finden Platz. Es ist nun das aktuell größte Stadion Frankreichs. Kostenpunkt des Neubaus 407 Mio. Euro.

Das Wahrzeichen und höchste Bauwerk von Paris ist ohne Frage der Eiffelturm. Wusstet Ihr, dass er im Winter um 4 bis 8 cm schrumpft? Kein Witz. Das Eisen zieht sich bei starker Kälte zusammen. Übrigens war der Eiffelturm früher mal ROT-GELB-BLAU. In den 40er Jahren stattete Hitler Paris unangekündigt und nicht unbedingt erwünscht einen Besuch ab. Selbstverständlich wollte auch er auf den Eiffelturm fahren. Da niemand von diesem Vorhaben begeistert war, kappten die Pariser kurzerhand die Kabel der Aufzüge. Treppen steigen lag dann nicht im Interesse des Führers. 😉

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