Rezension – „Marie Marne und das Tor zur Nacht“

Endlich habe ich es wieder einmal geschafft ein Buch zu lesen. Momentan bleibt mir nicht ganz so viel Zeit dafür und ich habe noch so viele tolle Romane im Schrank. Dieses Buch bekam ich als Rezensionsexemplar über die Pia-Mortensen-Agentur. Erschienen ist der Roman beim Osburg Verlag.

Cover-Foto: Osburg Verlag

Cover-Foto: Osburg Verlag

 

Der Autor Christoph Werner war mir bisher unbekannt. Er gilt als sehr klug und fantasievoll, da liegt natürlich ein Fantasy-Roman nahe. Ich hatte mich schon einmal als kein großer Leser dieses Genres geoutet, nach dem Lesen des Klappentextes aber trotzdem entschieden, ins Buch reinzuschnuppern. Das Thema gefiel mir, da ich noch nichts Vergleichbares gelesen habe und ein bisschen Fantasy kann ja nicht schaden.

Bevor ich es aufschlug fiel mir der Umschlag auf. Er fasst sich irgendwie weich und samtig an, sodass ich permanent drüberstreicheln muss ;-). So, nun aber zum Inhalt.

Marie ist ein 13-jähriges Mädchen, dessen Vater ein richtiger Workaholic ist und wenig Zeit für sie hat. Um noch mehr und länger arbeiten zu können, gönnt er sich in regelmäßigen Abständen eine Extradosis „Wachzeit“. Diese bekommt er bei der Firma „All Day Industries“, kurz ADI. Gegen gute Bezahlung wird dem Kunden eine Schlafbrille aufgesetzt und er fällt in einen 1-stündigen Traum. Anschließend bleibt der Kunde mehrere Tage hintereinander wach, je nach dem wie hoch sein ADI-Wert ist. Dieser wird vorab berechnet und schwankt zwischen 3 Tagen und mehreren Wochen.

Mal wieder wartend auf ihren Vater misst ein Lehrling des Unternehmens eher aus Langeweile Marie`s ADI-Wert und stellt eine Zahl fest, die es in dieser Höhe so noch nie gab. Damit beginnt für Marie ein Abenteuer, auf das sie nicht vorbereitet war. Sie wird plötzlich krank, wird gejagt und lernt den undurchsichtigen Firmenmitarbeiter Mr. Phisto kennen.

Tja, was soll ich sagen? Zwischendrin habe ich versucht, den Roman einer Sparte zuzuordnen. Das ist aber gar nicht so einfach. Am ehesten würde ich ihn als Jugendroman bezeichnen. Ich denke bei den Teens kommt er super an. Aus Sicht einer Erwachsenen gesprochen ist mir der Roman leider nicht spannend genug. Das Thema ist klasse, der Schreibstil gefällt mir auch gut. Hingegen sind mir manche Handlungsweisen einfach zu wirr und meiner Meinung nach nicht wirklich das Tun eines realen Menschen. Auch für eine 13-jährige hinterfragt mir Marie zu wenig, tut Dinge fraglos.

Bei der Sternchenvergabe lege ich mich auf 3 von 5 Sternen fest. ♥♥♥♥♥

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