Kaffeeautomat im Test

Vor gut einem halben Jahr mussten wir uns eine neue Kaffemaschine kaufen, weil unsere den Geist aufgab. Da ich bisher wenig begeistert von der Haltbarkeit der Maschinen war und mein Mann gerne eine haben wollte, die frisch mahlt, haben wir uns für einen preiswerten Kaffeeautomaten der Firma Russell Hobbs entschieden.

Creative Look - Kaffeemaschine Russell Hobbs

Vorab kann ich sagen, der Service ist eine Katastrophe. Bei Reklamation einen kompetenten Ansprechpartner zu finden, der auch noch Deutsch spricht ist fast aussichtslos. Anfangs war alles gut. Der Kaffee wurde frisch gemahlen, er schmeckte lecker und es gab keine Probleme. Die Bedienung ist einfach. Man kann über das Display zwischen gemahlenem Kaffee und Pulverkaffee wählen. Wann entkalkt werden muss wird auch angezeigt. Es kann gewählt werden ob man 2, 4, 6, 8 oder 10 Tassen trinken will, das Aroma kann selbst eingestellt werden zwischen mild, medium und strong. Selbst der Feinheitsgrad der Bohnen kann bestimmt werden. Also alles prima. Oben gibt es ein kleines Fenster. Dort befindet sich die Kammer, die den gemahlenen Kaffee auffängt und in den Filter schiebt. Und hier ist auch schon unser Problemkind. Wir wunderten uns nach einiger Zeit, warum auf einmal nur noch Wasser rauskam und kein Kaffee mehr. Das Pulver lag in diesem kleinen Behälter und rutsche nicht mehr runter. Jetzt begann eine große Sauerei, denn wir holten das Pulver eigenhändig mit einem kleinen Löffel aus dem Fach. Beim nächsten Mal des Kaffee machens ging wieder alles. Beim 2. Mal wieder nicht. Also haben wir reklamiert.

So sieht es nach dem Säubern des Fachs immer aus.

So sieht es nach dem Säubern des Fachs immer aus.

Der Kaffee liegt überall verstreut rum, weil man das Pulver nur schwer aus dem Fach löffeln kann. Sehr gut zu sehen auch, wie beschlagen das Sichtfenster ist. Genau da liegt das Problem. Es bildet sich Kondenswasser durch den Kaffeedampf, das setzt sich in kleinen Perlen innen auf den Deckel und tropft in das Fach hinein. Pulver und Wasser verbinden sich, das Pulver wird feucht und rutscht nicht mehr nach unten. Jeder weitere Mahlgang verstopft weiter, bis das Fach voll Pulver ist. Raus kommt kein Kaffee mehr, nur Wasser. Logisch. Als wir das endlich kapiert haben, ließen wir weitere Reklamationen sein, war zu nervig. Nun müssen wir während jedem Mahlvorgang daran denken, das Pulver mit dem kleinen Pinsel durch die Öffnung zu stupsen, dann geht alles wunderbar. Ist aber nicht wirklich Sinn der Sache.
Eigentlich eine gute Maschine, aber das Fach, so wie es ist, eher eine Fehlkonstruktion.

♥♥♥♥♥ Leider nur 3 Herzchen.

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2 Kommentare zu “Kaffeeautomat im Test

    • Hallo Harry.
      Wirklich falsch machst Du wahrscheinlich nichts. Wir hatten ja das gleiche Problem, scheint ne Kinderkrankheit von dem Typ Maschine zu sein. Bei uns öffnete sich die Klappe zwar, aber der gemahlene Kaffee fiel nicht durch. Ich dachte anfangs auch die Klappe bliebe zu. Seitdem lassen wir den kleinen durchsichtigen Deckel immer oben, wenn wir mahlen. Noch wärend des Mahlvorgangs, wenn der Kaffee in pulverform reinrieselt, nehmen wir den mitgelieferten kleinen Pinsel und schieben damit das Pulver durch die Klappe, so lange, bis es aufhört zu mahlen.
      Das Problem des Ganzen liegt an dem Kondenswasser, was sich von innen am durchsichtigen Deckel des Fachs ansammelt, wenn der Kaffee gemahlen wird. Es tropft dann ins Fach. Die Feuchtigkeit macht das Kaffeepulver klumpig und es rutscht nicht mehr nach.

      LG Dany

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