Archiv | Mai 28, 2014

„Schaklin“, „Dscheremi“, „Schajenn“ und Co.

In Eschweiler gibt es einen neuen Erdenbürger, Schaklin. Kein Scherz. „Die von Gott geschützte“ Jaqueline wurde tatsächlich von ihren Eltern als Schaklin im Namensregister eingetragen. Ich bin mal gespannt wie viele „Käwin“, „Schajenn“ oder „Schantalle“ es in den nächsten Jahren geben wird. ;-)

Die beliebtesten Vornamen 2014 waren übrigens bisher Elias, Luca und Alexander bei den Jungs und Julia, Laura und Anna bei den Mädchen.

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Dany`s Buchlieblinge

Uwe Kant, ein sehr bekannter Schriftsteller der damaligen DDR, schrieb das Kinderbuch „Der kleine Zauberer und die große 5“, das im ©Kinderbuchverlag Berlin erschien. Für uns war es der „Harry Potter des Ostens“.

Creative Look - DDR Kinderbuch

Oliver stammt aus einer Zauberfamilie. Leider hat er in der Zauberschule nicht genug aufgepasst und fängt sich seine erste 5 ein, ausgerechnet im Fach Zauberlehre. Aus Angst seine Eltern zu enttäuschen, versucht er alles, um diese 5 wegzuzaubern.

Creative Look - DDR Kinderbuch

Aber das ist gar nicht so einfach. Er zaubert Meerschweinchen hervor, mit Paprika gefüllte Leinenbeutel und Gänse. Aber die 5 bleibt stehen. Erst als die Eltern bemerken, dass sich Oliver komisch verhält, beichtet er seine schlechte Note.

Creative Look - DDR Kinderbuch

 

(N)ostalgie – Mathematik 1. Klasse

Das ich das damals alles kapiert habe wundert mich. ;-) Mathe war immer eins der schlimmsten Fächer für mich. Ab der 6./7. Klasse hat mein Gehirn beschlossen, das Ganze als Luftnummer abzuspeichern. Ich hatte auch unglaubliche Angst vor unserem Mathelehrer. Der schmiss immer mit einem riesigen Schlüsselbund, wenn er irgendwo jemanden quatschen hörte. Und wen es traf, hatte einfach Pech. Das Schlimmste war immer sein Zeigefinger, der im Klassenbuch von oben nach unten glitt und wieder zurück. dabei sagte er: „An die Tafel kommt…“ Alle zogen ihre Köpfe ein und waren mucksmäuschenstill. „……Sportsfreund(in) XY.“ Alle atmeten laut aus, bis auf den, der nach vorne musste.

Das ich das damals alles kapiert habe wundert mich. ;-)Creative Look - DDR Mathe 1. KlasseCreative Look - DDR Mathe 1. Klasse

Rezept – Caramel-Baiser-Dessert

Caramel ist schon was Leckeres. Besonders, wenn die Creme komplett selber gemacht wurde. Und das ist gar nicht so schwer.

Für 4 Gläser/Schälchen braucht man 100g Zucker, 300ml Schlagsahne + 100ml, 6 El Milch, 2 Eiweiß und 4 Eigelb.
Der Zucker wird langsam im Topf geschmolzen und karamellisiert. Er muss goldbraun werden. Milch und flüssige Sahne vermischen und ganz langsam Schluck für Schluck zum Zucker geben. Immer weiter rühren bis der Zucker ganz gelöst ist. Eigelb cremig schlagen und dazu geben. Ist die Zuckerlösung gut angedickt, kann der Topf vom Feuer. Nun wird alles durch ein ganz feines Sieb geseit. Ist die Masse etwas abgekühlt, kann die Hälfte davon in 4 Gläser gefüllt werden. Bitte vorher kalt ausspülen, damit sie nicht platzen.

Creative Look - Caramel-Baiser-Dessert

Jetzt werden 4 kleine Baiserhäubchen zerbröselt und als nächste Schicht ins Glas gelegt. Baiser gibt es überall im Supermarkt.

Creative Look - Caramel-Baiser-Dessert

Nun können 100ml Sahne steif geschlagen werden. Diese kommt zur Hälfte als nächste Schicht ins Glas. Alle Gläser kalt stellen für ca. 2 Stunden. Dann die 2. Hälfte der Caramelcreme in die Gläser füllen und die Sahne und alles ein wenig dekorieren.

Creative Look - Caramel-Baiser-DessertCreative Look - Caramel-Baiser-Dessert

 

Weltspieltag – Weg von PC und TV

Kinder besitzen einen natürlichen Bewegungsdrang. Im Zuge von PC, TV und Playstation verkümmert diese Gabe leider viel zu schnell. Am Weltspieltag sollen Eltern aufgerüttelt werden, ihre Kinder wieder mehr zu Spiel und Spaß an frischer Luft zu bewegen und gemeinsam Aktionstage zu planen. Spielorte gibt es überall. Indoor- und Outdoorspielplätze, den Hinterhof des Wohnblocks, eine Wiese, Bolzplätze etc. Denken wir doch mal an unsere eigene Kindheit. Haben wir da auch nur vor dem Fernseher gehockt? Also ich habe viel gelesen, gebastelt und gemalt, trotzdem war auch ich viel draußen. Wir fuhren mit unseren Rädern durch die Straßen, liefen gemeinsam Rollschuh, spielten Ball oder Gummihopse, malten mit Kreide oder picknickten mit unseren Puppen auf einer Wiese. Ideen fehlten da wirklich nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass ich mal Langeweile hatte. Das freie Spielen, ohne dass Erwachsene eine Richtlinie vorgeben, ist für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig. Sie lernen, ihre Fehler selber zu machen. Aber auch gemeinsames Spielen innerhalb der Familie ist wichtig. Das sind Erlebnisse, die man auch 50 Jahre später im Gedächtnis behält. Genau dabei können Kinder mal ganz unbeschwert sein, den Schul- und Alltagsstress vergessen und einfach nur Kind sein. Man muss nicht viel besitzen, um den Kids eine unvergessliche Zeit zu bereiten, nur für sie da sein, sie bedingungslos lieben und ihnen ein zu Hause geben.