Archiv | Mai 11, 2014

Was wurde eigentlich aus … ADI

„Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“ mit unserem Adi, Gerhard Adolph im richtigen Leben, war jeden 4. Sonntag um 10 Uhr Pflicht. Eine tolle sportliche Sendung, in der immer 2 Schulklassen in Wettbewerben gegeneinander antraten. Was habe ich diese Sendung geliebt. Adi wurde 1959 in Babelsberg entdeckt. Seine witzige Art überzeugte und er wurde zu einem Schauspielstudium verdonnert. Seitdem führte er durch die Sendung, blieb aber leider auch auf dieser Rolle sitzen. Die Spieleshow animierte uns Kinder Sport zu treiben. Dies geschah nicht durch Drill, wie viele wieder denken werden, sondern einzig über den Spaßfaktor. Adi hatte einfach ein Händchen mit Kids umzugehen. Die Show war aber auch Plattform für künftige Talente. Über 20 Olympiasieger und Weltmeister wurden in der Sendung entdeckt.

Adi damals: http://www.mdr.de/damals/archiv/machmit100.html

Auch nach dem Mauerfall gings weiter. Es fanden deutsch-deutsche Wettkämpfe statt. Ab 1.1.1992 stellte das DDR-Fernsehen das Senden ein und so endete nach 333 Folgen auch „Mach mit, mach’s nach, mach’s besser“.

Adi hängte seine Karriere aber nicht an den Nagel. Er tourte durch Deutschland und übernahm Moderationen zu diversen Eröffnungsveranstaltungen. Das sportliche Konzept der ehemaligen Sendung im Gepäck besuchte er Kitas und Schulen und so kommen schon mal 200 Veranstaltungen pro Jahr zusammen, an denen er den Kindern deutschlandweit sportlichen Spaß bringt.

Adi heute: http://www.youtube.com/watch?v=o0aUrCGZMFk

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Langzeittests – Heute im Bereich Technik

Produkttests sind super. Ich gebe gerne meine Erfahrungen weiter und lasse mir ebenso gerne Empfehlungen geben. Leider beziehen sich diese Bewertungen meist auf den Beginn eines Tests oder einen Zeitraum von maximal 4 Wochen. Aber was passierte mit den Dingen nach einem halben Jahr? Sind wir immernoch zufrieden mit unserem Fernseher? Hält die Anti-Aging-Creme wirklich was sie am Anfang versprach? Und hat das Plastikspielzeug den ersten kindlichen Wutanfall überlebt? Diese Infos hätte ich gerne von den Testpersonen. Anschaffungen sollten sich doch lohnen oder?

Meine Erfahrungen mit Produkten der Firma Leicke:

Creative Look - Langzeittests Leicke

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Gedanken zum Artikel „Der Mythos Ostschule“

Schon eine ganze Weile dümpelt ein angefangener Artikel von mir im Archiv und wartet auf Vollendung. Ossiblock hat mich heute mit seinem Post wieder daran erinnert.
Am 16.8.2010 erschien in der „Frankfurter Allgemeine“ ein Artikel von Ralf Schuler mit dem Titel „Der Mythos Ostschule“. Einleitend beginnt er wie folgt: „Im Schulsystem der DDR sehen manche bis heute ein Stück Sozialismus, das funktionierte und wert gewesen wäre, übernommen zu werden. Doch der Schein trügt: Das System war weder gerecht noch sozial durchlässig – als Vorbild taugt es nicht.“ 
Ganz nüchtern und aus den Augen einer Mutter betrachtet geht es doch letztlich allein um unsere Kinder. Die scheren sich nicht darum, ob Politiker, Journalisten oder sonst welch schlauen Leute scheinheilige Gründe für das eine oder andere Bildungssystem erfinden. Alles zum Wohle der Schüler versteht sich. Haben sich eigentlich diese Leute wirklich mal die Mühe gemacht, die Betroffenen zu fragen, was sie für eine gute Schule und Spaß am Lernen halten?
Ich habe ja nun privat und beruflich mit Kids aller Altersgruppen zu tun und meine stets ausgebuchten Nachhilfestunden verschafften mir einen prima Einblick in die Schülerseelen.

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Muttertagstorte

Leider habe ich niemanden, der mir eine Torte zum Muttertag backt, also beschenke ich mich einfach selber. Ich stand heute schon sehr früh in der Küche und während ich meinen Kaffee schlürfte, schmiss ich gleich mal den Mixer an. Was es genau für eine Torte werden sollte entschied ich am Ende spontan. Zuerst musste ein dunkler Boden her.

Los gehts. 4 Eigelb mit 180 g Zucker und 1 Eßl Wasser vermengen und zur Seite stellen. Das übrige Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die Mischung heben. Dazu kommen 1 Tl Backpulver, 180 g Mehl und 1 Eßl Kakao. Alles gut verrühren und in eine Springform geben. Bei 180 Grad ungefähr eine halbe Stunde backen. Das wars schon.

Verläuft alles nach Plan, müsste der Boden hoch genug sein um daraus 3 separate Böden zu machen. Die Torte besteht also letztlich aus 3 Etagen. Die erste wird auf eine große runde Platte gelegt und der Ring der Springform rübergestülpt. So kann nichts auslaufen.

Für die erste Füllung habe ich 1 Becher Mascarpone mit 3 Eßl Kokosmilch verrührt. Die Creme wurde dann einfach auf den ersten Boden gelöffelt und glattgestrichen.

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