Archiv | April 28, 2014

Schilderwald Berlin – (un)freiwillig komisch

Freipinkeln scheint überall ein großes Problem zu sein, selbst vor einem Schulgebäude.

Creative Look - Schilder Berlin

Vernünftige Männer pinkeln nicht vor eine Schule! Den anderen ist es sowieso verboten! Die Schulleitung

Creative Look - Schilder Berlin

Advertisements

Papa`s Lieblingsläden – Geschäfte in Ost-Berlin

Der Moppi hat mich mit seinem Beitrag zum Wurstgewürz „Lukullus“ zum Nachdenken gebracht. Dieses Wort habe ich nämlich früher immer von meinem Papa gehört. „Ich geh mal schnell zu Lukullus“. Dann kam er mit riesigen Paketen mit Lebensmitteln an. Moppi meint, er kennt den Begriff von einem Berliner Restaurant und erinnert sich sogar noch an das Logo, einen Fisch mit Kochlöffel. Da ich das überhaupt nicht mehr auf dem Schirm habe, hab ich mal ein bisschen recherchiert.
Am 16. November 1948 eröffnete in der Französischen Str. 47 in Berlin-Mitte eine HO-Gaststätte mit dem Namen „Lukullus“. Vorher residierte dort das Nobelrestaurant Borchardt. Aus einer einfachen Gaststätte wurde ein Fischrestaurant (daher wahrscheinlich das Logo). Als in der Karl-Liebknecht-Str./Ecke Spandauer Str. das „Gastmahl des Meeres“ öffnete, wurde die Gaststätte zum Jugendtanzlokal und in den 80ern ein Bauarbeiterrestaurant. Hier aßen die Arbeiter während sie die Friedrichstr. neu gestalteten. 1992 wurde „Lukullus“ wieder zum „Borchardt“. Und das ist es bis heute. Ein Nobelrestaurant in denen sich die Promis tummeln.

Trotzdem weiß ich immer noch nicht was und wo der Laden war, den mein Papa so geliebt hat. Vielleicht habt Ihr ja eine Ahnung. Müßte in Prenzlauer Berg gewesen sein. Meine Eltern haben damals in der Schliemannstr. gewohnt, vielleicht war das Geschäft ja in der Nähe.

 

Dany`s Buchlieblinge

Mit dem Kinderbuch „Farbige Märchen“ eröffne ich den kleinen Reigen osteuropäischer Literatur. Es erschien 1973 im Verlag ©Liesma Riga und wurde von Jakob Bernstein aus dem Lettischen übersetzt.

Creative Look - DDR Kinderbuch Liesma Riga

Enthalten sind 11 wunderschöne Geschichten, die sich immer auf eine bestimmte Farbe beziehen. Es gibt rote Märchen, Gelbe, Graue etc.

 

Creative Look - DDR Kinderbuch Liesma Riga

Creative Look - DDR Kinderbuch Liesma Riga

Creative Look - DDR Kinderbuch Liesma Riga

Aus diesem Buch hat meine Mama mir abends vorgelesen. Mein Lieblingskapitel war das „Bernsteinfarbene Märchen“. Es geht um die Kraft der Liebe und die der Steine. Es werden gute und schlechte Charaktereigenschaften beschrieben und wie man das Gute erkennt.

 

Nach intensiver Recherche stellte sich heraus, dass es den o.g. Verlag nicht mehr gibt und mir wurde erlaubt, Fotos des Buches für private Zwecke zu benutzen. Zusätzlich habe ich das Copyright-Zeichen benutzt und gehe davon aus, dass ich somit keine Urheberrechte verletzt habe. Sollte es trotzdem Probleme geben, bitte ich den Urheber mit mir Kontakt aufzunehmen, um das Problem zu lösen. Ich bin jeder Zeit bereit, die Fotos von der Seite zu nehmen.

 

Vom Winde verweht – Diesmal osteuropäische Buchverlage

Nachdem ich nun mühsam alle ehemaligen DDR-Verlage zusammengetragen und halbwegs den heutigen Verbleib geklärt habe stand ich vor dem nächsten großen Problem – den osteuropäischen Verlagen. Damals war mir nicht wirklich bewusst, wie viele meiner Kinderbücher von Verlagen aus Polen, Bulgarien, Ungarn, Rumänien, der CSSR oder UdSSR stammten. Heute kann ich sagen, dass fast die Hälfte meiner Bücher, die ich noch von damals besitze, keinen DDR-Verlagen entsprangen. Die Recherche zu den Rechten gestaltete sich noch schwieriger, da ich die Sprache o.g. Länder leider nicht spreche und „Herr Google“ erfahrungsgemäß nicht immer 1 zu 1 übersetzt. Somit konnte ich diese Verlage nur über deutschsprachige Seiten verfolgen bzw. nicht verfolgen, weil nicht auffindbar. Falls jemand mit o.g. Sprachkenntnissen gesegnet ist und zufällig Informationen zu eventuellen Buchrechten findet, dem wäre ich sehr dankbar, wenn er diese an mich weitergeben könnte.

Nun zu meinen „Teilerfolgen“ ;-). Verlage UdSSR: Liesma Riga, Perioodika Tallin, Verlag Malysch Moskau, Verlag Eesti Raamat existieren nicht mehr. Progress Verlag Moskau, Vyturus Vilnius, Verlag Dnipro Kiew ??? Anfragen können an detiinostranki@gmail.com gerichtet werden. Von dort habe ich die Erlaubnis für nicht mehr existente Verlage für private Zwecke zu rezensieren.
Verlage Polen: Hier besitze ich nur Bücher vom Verlag Krajowa Agencja Wydawnicza und habe meine Anfrage auch nur auf diesen Verlag bezogen. Letzter Besitzer des Verlags war wohl Nasza Ksiegarnia Verlag und Renata Zaborska Ansprechpartner ist m.kulik@ibby.pl  Hier reicht es aus, für private Zwecke die Verlagsangabe mit dem Coryright zu verzeichnen
© Krajowa Agencja Wydawnicza
Verlage Ungarn: Hier stammen meine Bücher alle vom Corvina Verlag. Ansprechpartner mgyke@mgyke.hu  Status: Bücher einzeln erfragen, da einige in neuen Verlagen weitergeführt werden, z.B. Mora Verlag mora@mora.hu oder Minerva Verlag minervakiado@t-online.hu
Verlage CSSR: Artia Verlag, Ansprechpartner j.cenkova@centrum.cz  Status: noch keine Antwort
Verlage Bulgarien: Bulgarski Hudoshnik, Sofia Press
Verlage Rumänien: Bukarest Verlag
Verlage Jugoslawien: Mladost Verlag

Für die letzten 3 Länder habe ich leider noch keinen Ansprechpartner gefunden. Neue Informationen zu diesen Verlagen werden von mir immer hier in diesem Beitrag aktualisiert.