Papageienkuchen Made in GDR

Heute habe ich mal wieder ganz tief im Gehirn gegraben und mich an einen lustig bunten Kuchen erinnert, den ich mit meinem Papa immer gerne gebacken habe. Der Papageienkuchen ist ideal für Kinder. Nicht nur, dass er lecker und tierisch süß schmeckt, es macht auch unheimlich viel Spaß mit bunter Lebensmittelfarbe rumzuspielen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

Bevor ich loslege möchte ich unbedingt auf ein grandioses Blog hinweisen, dem ich schon eine ganze Weile gespannt folge.
Schaut doch mal hier vorbei http://ossiblock.wordpress.com/ .Taucht ein in die Welt eines ehemaligen Ossis, mit ernsten Themen, die uns alle betreffen, vom Autor in einem ganz besonderen, humorigen und individuellen Stil beschrieben, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Bitte lest unbedingt sein Impressum, absolut lesenswert, trotzdem ernst gemeint. Wir versuchen beide die ostdeutsche Küche wiederzubeleben. Jedes seiner Rezepte werde ich auch hier bei mir verlinken. Ich hoffe, Ihr habt Spaß an Nostalgie. Seine ersten Rezepte findet Ihr hier LPG-Kuchen und Grüne Wiese.

So, auf gehts. Für den Kuchenteig braucht Ihr 150 g Mehl, 2 Eier, 150 g Zucker, 100 g Butter, 1 Tüte Vanillezucker, Lebensmittelfarbe, Kakao und 1/2 Päckchen Backpulver.

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Alles in eine Schüssel geben, verrühren und schon habt Ihr eine leckere Teigmasse. Da der Kuchen wirklich extrem süß wird, kann natürlich auch weniger Zucker genommen werden. Um die Butter besser verarbeiten zu können, wird sie vorher einfach geschmolzen. Jetzt wird das Kuchenblech mit Butter gefettet. Hier bitte nicht sparen, sonst bleibt der Teig hängen. Wer absolut kein Fett mag, benutzt einfach Backpapier, das funktioniert auch. Der Teig wird in 3 kleine Schüsseln gefüllt und ein wenig Teig verbleibt in der großen Schüssel.

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Jetzt kommt die Lebensmittelfarbe ins Spiel. Wie viele Farben Ihr verwenden möchtet bleibt Euch überlassen. Ich habe mich für Braun, Grün, Rot und Natur entschieden. Jedes Schüsselchen wird nun mit der jeweiligen Farbe bestreut und verrührt. Um Braun zu erhalten habe ich Kakao benutzt. Ein Schälchen bleibt ohne Zusatzfarbe. Das Ganze sieht dann so aus.

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Und nun kommt der kreative Teil. Das Blech wird mit den farbigen Teigmassen bekleckst. Einfach einen Fleck neben den anderen setzen, bis die ganze Fläche bedeckt ist. Im Normalfall ist noch genug Teig übrig. Den kleckst man nun als 2. Schicht oben drauf. Wer will, kann auch die einzelnen Farben mit einer Gabel oder einem Stiel vermischen.

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Schön bunt oder? Abstrakte Kunst sag ich nur. Wer war nochmal Picasso? 😉 Und jetzt rein in den Ofen (auf 160 Grad vorgeheizt) und 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Nach 10 Minuten siehts schon richtig lecker aus.

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Kurz bevor der Kuchen fertig ist kann die Glasur hergestellt werden. Das geht ganz fix. 50 g Puderzucker mit ein wenig Wasser und Zitronensaft mischen und glattrühren.

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Nachdem der Kuchen aus dem Ofen genommen wurde muss er bei normaler Zimmertemperatur richtig abkühlen. Dann kann die Glasur mit einem Pinsel aufgetragen und mit bunten Streuseln bestückt werden. Anschneiden, rauf auf den Teller und genießen.

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14 Kommentare zu “Papageienkuchen Made in GDR

  1. Toll! Wir haben den immer als „Gugelhupf“ gebacken, als Farbe haben wir immer das Pulver für rote oder grüne Grütze genommen. Und danke für den Ossiblock-Link, muss ich gleich mal schauen gehen!
    Liebe Grüße von
    Nebelgraukunterbunt 🙂

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  2. Pingback: Papageienkuchen | Ossiblock

  3. Schmeckt auch nach Kindergeburtstag, spei-süß ;-))). Ja wegen der Fotos dauern meine Beiträge auch immer etwas. Muss erst alles hochgeladen und bearbeitet werden. Aber so sieht man auch gleich, ob man es mag oder nicht.

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